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Weleda Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2013

36 Nachhaltigkeit Wertschöpfungsrechnung 2013 Die Wertschöpfungsrechnung (Seite 4) zeigt auf, wie das wirt- schaftliche Handeln von Weleda einen Wert für die Gesellschaft schafft: Im Gegensatz zur Erfolgsrechnung, der die Perspektive der Eigentümer zugrunde liegt, erläutert die Wertschöpfungsrechnung den Beitrag der Weleda Gruppe zum privaten und öffentlichen Ein- kommen. Die Wertschöpfungsrechnung stellt dar, mit welchem Aufwand Weleda ihre Unternehmensleistung erbracht hat und wie die erzielte Wertschöpfung verteilt wurde. Im Geschäftsjahr 2013 erhöhte sich die Unternehmens- leistung aufgrund der Zunahme der abgegebenen Leistung von 16,8 Mio. Euro auf 343,9 Mio. Euro. Nach Abzug der Vorleistungen betrug die Wertschöpfung der Weleda Gruppe 134,9 Mio. Euro. Die Wertschöpfung pro Mitarbeitenden der Weleda Gruppe belief sich auf 71 704 Euro und blieb damit 1,8 Prozent über dem Vorjahr. Für Spenden und ähnliche Zuwendungen wurde im Jahr 2013 wie- derum ein einstelliger Millionenbetrag aufgewendet, davon flossen rund 1,5 Mio. Euro an die Freie Hochschule für Geisteswissenschaft in Dornach. Dieser Betrag ist in den Vorleistungen enthalten. Die Wertschöpfung war zur Einkommensbildung der Mit- arbeitenden ausreichend. Weleda sieht ihre Mitarbeitenden als am Leistungsprozess beteiligte Mitunternehmer. Die Eigenverant- wortung und das Selbstverständnis jedes Einzelnen zu unterstützen und zu fördern, ist ein wichtiges Anliegen des Unternehmens. Die öffentliche Hand erhielt 8,9 Mio. Euro der Wertschöpfung in Form von Steuern. 4,4 Mio. Euro der Wertschöpfung entfielen auf Zinsen an Darlehensgeber. Für das Jahr 2013 wird gemäss Vorschlag des Verwaltungs- rats eine Dividendevon 5 Prozent an die AktionäreundPartizipanten ausgeschüttet. Durch verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln verbessert Weleda die Risikofähigkeit der Unter- nehmung – vom Verhalten am Markt, über ökologisch relevante Aspekte bis hin zu den Beziehungen mit Mitarbeitenden und dem Austausch mit allen weiteren relevanten Interessens- und Anspruchsgruppen. So wird eine nachhaltige Wertschöpfung generiert, die an die Mitarbeitenden (Einkommen), Kapitalgeber (Dividenden, Zinsen) sowie an die Öffentlichkeit (Steuern) verteilt werden kann. Ökonomische Verantwortung Weledas hoher Qualitätsanspruch und ihre Tradition garantieren die Wahl sicherer und wirksamer Therapien für unsere Patienten. Ich wünsche mir einen grösseren Informationsaustausch, denn wir wissen nur wenig über das Heilungspotenzial dieser einzigartigen Produkte. Zum anderen benötigen wir effizientere logistische Abläufe. In unserer schnelllebigen Welt ist es eine Leistung, die grossartigen Ressourcen von Mutter Natur mit dem Lebensstil des 21. Jahrhunderts in Einklang zu bringen. Wir wissen, dass Weleda im besten Interesse unserer Patienten handelt. JF Kelber Apotheker, Colmar, Frankreich

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