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Weleda Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2013

37Nachhaltigkeit Engagement für Mitarbeitende Soziale Nachhaltigkeit bei Weleda bedeutet in erster Linie, Ver- antwortung für Mitarbeitende zu tragen. Das Kompetenzzentrum Personal der Weleda Gruppe fördert die Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft der Mitarbeitenden sowie ihre Verbun- denheit mit dem Unternehmen. Mehr zu den Aufgaben des Kompetenzzentrums lesen Sie im Interview mit dessen Leiterin, Dr. Isabella Heidinger, auf Seite 38. Weleda versteht sich als Ort menschlicher Entwicklung an gemeinsamen Aufgaben. Für eine gute und professionelle Zusammenarbeit ist die soziale Kompetenz der Führungskräfte ent- scheidend. 2013 begann das Programm «Führung im Fokus» mit dem Ziel, verbindliche Führungsstandards einzuführen und die Führungskräfte zu unterstützen. Bis 2016 sollen alle Führungs- kräfte bei Weleda diesen Prozess durchlaufen haben. Ein wichtiges Thema im Berichtsjahr war das Zusammen- wachsen der Standorte von Weleda Schweiz und Deutschland. Dazu wurden auch die Angebote für Mitarbeitende länderüber- greifend vereinheitlicht und ausgeweitet. In der Schweiz wurde 2013 beispielsweise ein interdisziplinäres Gesundheitsteam gegründet, und das Beratungsangebot für werdende Eltern wurde vergrössert. In Deutschland wird seit 2013 – über die tariflichen Vorgaben hinausgehend – die Elternzeit als Kompetenzerweiterung bewertet. Dadurch erhalten Mitarbeitende auch während der Elternzeit die den sonst nur aktiven Mitarbeitenden vorbehalte- nen Eingruppierungsänderungen. Die verschiedenen Angebote für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie tragen dazu bei, dass Weleda in Deutschland eine Rückkehrquote von 92 Prozent aus der Elternzeit hat. Die Förderung von Lernenden und die Nachwuchspro- gramme sind wegen des demografischen Wandels für Weleda von strategischer Bedeutung. Es gibt zahlreiche Ausbildungsberufe und Kooperationen mit Hochschulen. Die übergeordneten Programm- angebote für Lernende beinhalten gemeinsame Ausflüge, zum Beispiel zu einem Demeterhof, internationale Ausbildungscafés, Workshops zur Anthroposophie und Weiterbildungen. Auszubil- dende in Deutschland betreiben seit 2013 eine Juniorfirma, mit dem Ziel, alle Prozesse einer Unternehmensgründung und einer Produkt- einführung kennenzulernen. Ihr Produkt, eine Weleda Seife, wird auf der Landesgartenschau 2014 in Schwäbisch Gmünd verkauft. Nachbarschaft, Kunden und weitere Stakeholder In vielen Ländern pflegt Weleda gute Kontakte zu Gemeinden und ortsansässigen Institutionen. Daraus resultieren häufig Koopera- tionen. Beispielsweise arbeitet Weleda Frankreich eng mit ver- schiedenen lokalen Umweltorganisationen zusammen und legte einen Biodiversitätspfad für die Mitarbeitenden an (Infokasten Seite 43). In Deutschland gestaltet Weleda in enger Kooperation mit der Stadt Schwäbisch Gmünd einen Teil der Landesgarten- schau 2014. Dieses Projekt konnte dank einem in vielen Jahren gewachsenen Vertrauensverhältnis entstehen. Weleda übernimmt Verantwortung für zahlreiche Stake- holder. Um die Lieferketten für Rohstoffe und Dienstleistungen als Ganzes zu erfassen und zu bewerten, haben wir 2013 eng mit den Lieferanten zusammengearbeitet. Die gezielte Lieferantenaus- wahl soll über die eigenen Unternehmungsgrenzen hinaus zu ver- antwortungsvollem unternehmerischem Handeln beitragen. So können Weleda Produkte nach höchsten Qualitäts- und Nach- haltigkeitsanforderungen hergestellt werden. Naturtalente: Ausbildungsprojekt zur Landesgartenschau 2014 in Schwäbisch Gmünd (Deutschland) Weleda trägt Verantwortung für die Orte, an denen sie tätig ist, und für die Menschen, die an der Herstellungskette von Weleda Produkten beteiligt sind. Fairer und respekt- voller Umgang mit Mitarbeitenden, Kunden und Rohstofflieferanten ist für Weleda selbstverständlich. Dies gewährleisten soziale Mindeststandards, faire Preise und langfristige Verträge. Soziale Verantwortung

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