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Weleda Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2013

44 Nachhaltigkeit Kennzahl Wasserintensität Diese Kennzahl zeigt die Wassermenge aus kommunaler Wasserversorgung in Liter, die pro Kilogramm hergestellten Produktinhalts verbraucht wurde. 13,3 9,8 16,2 2013 2012 2011 strat. Zielwert 2013: 12,4 Sparsamer Umgang mit Wasser Im Vergleich zu 2012 haben wir im Berichtsjahr über 3 Liter weniger Trinkwasser pro Kilogramm hergestellten Produktinhalts ver- braucht. Den strategischen Zielwert für 2013 konnten wir damit weit unterschreiten (siehe Kennzahl Wasserintensität). Die Grundwasserentnahme für die gesamte Weleda Gruppe ist gestiegen. Ursache ist ein hoher Bedarf, vor allem in Frankreich. Weleda Frankreich nutzt Grundwasser zur Kühlung des 2012 in Betrieb genommenen Neubaus. Das kühlende Grundwasser wird dem Naturkreislauf wieder zugeführt. 2013 wurden die Flächen zum Auffangen von Regenwasser vergrössert. Die Regenwassernutzung konnte dadurch gesteigert werden – die kommunale Wasserentnahme sank im Vorjahres- vergleich um rund 27000 Kubikmeter (siehe Tabelle Seite 49). Den Wasserverbrauch pro Kilogramm produzierten Produkts konnten wir an den Produktionsstandorten Deutschland, Schweiz und Frankreich senken – in Deutschland allein um 31 Prozent. Dazu wurden verschiedene Massnahmen erfolgreich umgesetzt. Kondensatwasser, das wegen Verunreinigung bisher nicht wieder verwendet wurde, kann nun nach Eliminierung der Verunreini- gungsquelle wieder neu in den Wasserkreislauf eingespeist werden. Verbessert wurde auch die Steuerung im Verwaltungsgebäude, wodurch der Wasserverbrauch ebenfalls sank. In Frankreich wurden technische Abläufe geprüft und Massnahmen zur Einsparung von Wasser in einer Pilotstudie wirkungsvoll getestet. Die Anpassungen bewirkten Einsparungen von 26 Prozent. In der Schweiz haben wir die Wasserintensität insgesamt um 44 Prozent reduziert. Ursachen dafür waren der Ausbau des geschlossenen Kühlsystems und die um 10 Prozent verringerte Produktion. Die Mehrheitsbeteiligungen der Weleda Gruppe verbrauch- ten weniger Wasser und haben am Gesamtwasserverbrauch nur noch einen Anteil von 4,4 Prozent. Vor allem die Verkleinerung der Büro- und Grundflächen, aber auch der Rückgang der lokalen Produktionen trugen zu dieser Entwicklung bei. Regenwasser aus Zisternen: Zur Bewässerung des Hirschzungenfarns im Heilpflanzengarten Schwäbisch Gmünd. Der strategische Zielwert errechnet sich aus einer jährlichen Reduzierung um 5 Prozent, ausgehend vom Basisjahr 2010.

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