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Weleda Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2013

45Nachhaltigkeit Kennzahl Energieintensität Diese Kennzahl zeigt die Energiemenge, die pro Kilogramm hergestellten Produktinhalts verbraucht wurde (für die Pro- duktionsstandorte Deutschland, Frankreich und Schweiz). 5,0 4,3 4,12013 2012 2011 strat. Zielwert 2013: 4,2 Energieverbrauch und Emissionen Die Weleda Gruppe konnte den Gesamtenergieverbrauch 2013 um 1,6 Prozent senken. Indirekte Energie (extern bezogene Energie, zum Beispiel Strom) wurde um 2,6 Prozent weniger genutzt. Dazu trug die Optimierung von Kühlung und Lüftung am Standort Frank- reich ebenso bei wie neue Kompressoren für die Drucklufterzeu- gung und deren verbesserte Steuerung in Deutschland. Die Ab- nahme der eingesetzten indirekten Energie 2013 in den Weleda Mehrheitsbeteiligungen ist vor allem eine Folge der Reduzierung von Gebäude- und Büroflächen. Auch eine Informationskampagne zum Energiesparen in Neuseeland wirkte sich positiv aus. Der Verbrauch direkter Energieträger (im Unternehmen zur Energiegewinnung eingesetzt, für Warmwasser, Wärme, Dampf) sank im Berichtsjahr geringfügig um 0,7 Prozent. Dies konnten wir trotz gestiegener Produktionsmenge, des langen Winters in Mittel- europa und eines grösseren, neu angemieteten Lagers in der Schweiz erreichen. Ursachen für den gesunkenen Verbrauch sind die bessere Auslastung vorhandener Maschinen und Massnahmen zur Effizienzerhöhung. In Frankreich verzeichnete beispielsweise die Optimierung der Dampf- und Wärmeerzeugung Erfolge. In Deutschland reduzierte sich der Heizölverbrauch nach Schliessung eines Gewächshauses. Der Produktionsrückgang in einzelnen Ver- bundunternehmen trug ebenfalls dazu bei, dass der direkte Energie- verbrauch sank. Seit 2013 substituiert neben Deutschland auch die Schweiz Erdgas zum Teil durch Biogas, was insgesamt zum Anstieg des Biogasanteils führte. Der Heizölbedarf stieg infolge der Beheizung des neuen Lagers in der Schweiz. Der Energieeinsatz pro Kilogramm hergestellten Produkt- inhalts (produzierende Unternehmen Schweiz, Deutschland, Frankreich) konnte im Vergleich zum Vorjahr verbessert werden: von 4,3 auf 4,1 Kilowattstunden. Reduzierung von Treibhausgasemissionen: Wärmeenergie aus erneuerbaren Quellen Der Anteil erneuerbarer Energien beträgt für das Gesamtunter- nehmen Weleda 50,7 Prozent. Für indirekte Energie liegt der Anteil bei 94,3 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahr um ein Prozent gesunken. Grund für den Rückgang ist die Anmietung von Ge- bäuden oder Gebäudeteilen, bei denen nicht auf die Nutzung von regenerativem Strom umgestellt werden kann. Der Strom für die produzierenden Unternehmen Deutschland, Frankreich und Schweiz stammt zu 96,6 Prozent aus regenerativen Energiequellen. Für die Mehrheitsbeteiligungen liegt der Anteil bei 72,7 Prozent. Bei der direkten Energie ist der Anteil an regenerativen Energien von 5,2 auf 5,6 Prozent leicht gestiegen. Die Treibhausgasemissionen konnten insgesamt um 3,7 Pro- zent gesenkt werden. Zu diesem Erfolg trugen – trotz des höheren Heizölbedarfs – Energieeinsparungen und die Nutzung von Biogas am Standort Schweiz sowie ein niedrigerer Kältemittelverbrauch bei (weitere Informationen siehe Tabellen Seite 50). Der strategische Zielwert errechnet sich aus einer jährlichen Reduzierung um 5 Prozent, ausgehend vom Basisjahr 2010.

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