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Weleda Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2013

47Nachhaltigkeit Kennzahl Abfallintensität Diese Kennzahl zeigt die Abfallmenge, die pro Tonne hergestellter Fertigprodukte entstanden ist. Der strategische Zielwert errechnet sich aus einer jährlichen Reduzierung um 5 Prozent, ausgehend vom Basisjahr 2010. Abfallmenge und Produktion gestiegen Der wirtschaftliche Erfolg 2013 geht einher mit höheren Produk- tionsmengen an allen Produktionsstandorten – mit der Konsequenz höherer Abfallmengen. Die Abfallintensität (Abfallmenge pro Tonne hergestellten Fertigprodukts) verringerte sich trotzdem leicht und blieb unter dem strategischen Zielwert für 2013. Beim Abfall wird zwischen den Kategorien nicht gefährliche und gefährliche Abfälle unterschieden. Zur Kategorie der nicht gefährlichen Abfälle gehören vorwiegend Papier und Kartonagen aus der Anlieferung von Produktverpackungen, Restmüll, Holz und verworfene Produkte. Zur Kategorie der gefährlichen Abfälle gehören überwiegend alkoholische Tinkturen aus der Arzneimittel- Herstellung und chemische Hilfsmittel, die zur Qualitätssicherung eingesetzt werden. Das Ziel von Weleda ist es, in beiden Kategorien einen möglichst hohen Recyclinganteil zu erreichen. 2013 konnte fast der gesamte Abfall recycelt werden. In den Ländern Frankreich, Schweiz und Deutschland haben wir weniger als 1 Prozent des Ab- falls Deponien zugeführt. Der Wert für die gesamte Weleda Gruppe beträgt 2 Prozent. In Ländern mit Mehrheitsbeteiligung sind oftmals nur in begrenztem Umfang lokale Möglichkeiten für das Recycling vorhanden. Bei den nicht gefährlichen Abfällen hat sich die Kompost- menge durch Küchenabfälle deutlich erhöht, vor allem wegen der Wiedereröffnung des Betriebsrestaurants in Deutschland. In den 115,7 115,5 132,8 2013 2012 2011 strat. Zielwert 2013: 117,3 Ausschliesslich für Karton: Neuer Recycling-Container in Arlesheim. Die Optimierung der Abfalltrennung hat weniger Transportfahrten und geringere Gebühren zur Folge. USA kompostiert ein Demeter-Landwirt seit 2013 den Bioabfall. In der Schweiz werden Emulsionsreste aus der Naturkosmetik- Produktion neu zur Vergärung und Biogasgewinnung abgegeben. Durch die Produktionssteigerung ist auch die Menge des als gefährlich eingestuften Abfalls im Vergleich zum Vorjahr ange- stiegen (siehe Tabelle Seite 51). Über 95 Prozent dieser Menge werden wieder verwertet. Bei den Weleda Mehrheitsbeteiligungen konnte die auf De- ponien abgelagerte Abfallmenge um die Hälfte gesenkt werden. Der relativ hohe Anteil der Deponierung im Jahr 2012 war durch den Standortwechsel einzelner Weleda Unternehmen verursacht worden.

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