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Weleda Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2013

52 Lagebericht Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung 2013 und Ausblick 2014 Geschäftsentwicklung Das Jahr 2013 stand im Zeichen eines soliden Wachstums mit weiterer Stabilisierung des Betriebsergebnisses. Dazu beigetragen haben das Umsatzwachstum und die gestiegene Produktivität in Verbindung mit einer konsequenten Kostendisziplin. Noch deutlicher als beim Ergebnis ist der Erfolg am Cashflow abzulesen. Dieser wurde dazu verwendet, die Nettoverschuldung deutlich zu reduzieren. Weleda hat damit eine solide Basis, die eine aktive Zu- kunftsgestaltung im Sinne des Unternehmensauftrages ermöglicht. Umsatzentwicklung Der Umsatz der Weleda Gruppe für das Geschäftsjahr 2013 beläuft sich auf 336,7 Mio. Euro. Das ist ein Wachstum von rund 4,4 Prozent beziehungsweise 14,2 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr (wechsel- kursbereinigt 5,5 Prozent beziehungsweise 17,5 Mio. Euro). Das angestrebte Umsatzwachstum von 3 Prozent wurde damit mehr als erreicht. Umsatzentwicklung nach Märkten und Regionen In der Region D-A-CH (Deutschland, Österreich, Schweiz) wurden rund 57 Prozent der Umsatzerlöse erwirtschaftet. Der Umsatz in dieser Region erhöhte sich um 7,5 Prozent auf 190,5 Mio. Euro. In den übrigen Regionen erhöhten sich die Umsatzerlöse leicht um 0,7 Prozent auf 146,2 Mio. Euro. Umsatzentwicklung der Geschäftsfelder Der Anteil der Naturkosmetik am weltweiten Umsatz beträgt 70,2 Prozent (Vorjahr: 70,4 Prozent). Der Anteil der Arzneimittel erhöhte sich entsprechend geringfügig auf 29,8 Prozent (Vorjahr: 29,6 Prozent). Die weltweiten Umsätze im Geschäftsfeld Arzneimittel entwickelten sich positiv und erhöhten sich im Jahr 2013 um 5,0 Prozent (Vorjahr: 2,9 Prozent) auf 100,4 Mio. Euro. In der D-A-CH- Region, die mehr als die Hälfte des Umsatzes erwirtschaftete, konnte ein Zuwachs von 6,0 Prozent erzielt werden. Die Steigerung des Umsatzes gegenüber dem Vorjahr basiert sowohl auf steigen- den Absatzmengen als auch auf Preiserhöhungen. Im Geschäftsfeld Naturkosmetik lag der weltweite Umsatz mit insgesamt 4,2 Prozent Wachstum wiederum über dem Vorjahr (2012 Umsatzzuwachs von 5,7 Prozent). In der Region D-A-CH konnte ein Umsatzwachstum von 8,1 Prozent erzielt werden. Die Einführung der Haarpflegelinie, die Erweiterung der Distributions- kanäle und die erstmalige Durchführung einer TV-Kampagne in Deutschland und Österreich trugen wesentlich zu dieser positiven Entwicklung bei. Betriebsergebnis Das Betriebsergebnis (EBIT) erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 23,4 Mio. Euro auf 34,0 Mio. Euro (Vorjahr:10,6 Mio. Euro). Die EBIT-Marge erhöhte sich deutlich auf 10,1 Prozent (Vorjahr: 3,3 Pro- zent). Die Rohertragsmarge hat sich leicht erhöht und betrug 78 Pro- zent (Vorjahr76 Prozent). Die betrieblichen Aufwendungen verringer- ten sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,9 Prozent beziehungsweise 2,0 Mio. Euro auf 235,6 Mio. Euro. Die Mitarbeitereinkommen sind um 6,6 Prozent auf 116,9 Mio. Euro gesunken. Der Hauptgrund dafür ist die bereits 2012 durchgeführte Reorganisation. Ergebnis Das Ergebnis vor Steuern erhöhte sich um 9,1 Mio. Euro auf 13,6 Mio. Euro (Vorjahr: 4,5 Mio. Euro). Das Finanzergebnis verbesserte sich um 0,7 Mio. Euro und lag bei –5,4 Mio. Euro (Vorjahr: –6,1 Mio. Euro). Die Ertragssteuern erhöhten sich aufgrund der besseren Ge- schäftsentwicklung und unterschiedlicher Gewinnverteilung innerhalb der Gruppe auf 8,9 Mio. Euro (Vorjahr: 4,0 Mio. Euro). Mit 6,6 Mio. Euro fällt in Deutschland der grösste Teil der Ertrags- steuern an. Finanz- und Vermögenslage Der Geldfluss aus der operativen Geschäftstätigkeit erhöhte sich um 3,3 Mio. Euro auf 36,5 Mio. Euro (Vorjahr: 33,2 Mio. Euro). Die Mittelabflüsse aus der Investitionstätigkeit verringerten sich ge- genüber dem Vorjahr um 9,1 Mio. Euro auf 1,5 Mio. Euro (Vorjahr: 10,6 Mio. Euro). Von den 5,2 Mio. Euro Bruttoinvestitionen entfielen 0,7 Mio. Euro auf immaterielle Anlagen, 3,4 Mio. auf Sachanlagen und 1,1 Mio. auf Finanzanlagen. Rund 80 Prozent der Investitionen wurden an den drei Produktionsstandorten in Schwäbisch Gmünd, Arlesheim und Huningue getätigt. Aufgrund der besseren Ergebnisentwicklung und der redu- zierten Investitionstätigkeit betrug der Geldfluss nach Investiti- onstätigkeit 35,0 Mio. Euro (Vorjahr: 22,7 Mio. Euro). 25,9 Mio. Euro davon wurden für die Rückzahlung von Finanzverbindlichkeiten verwendet.

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