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Weleda Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2013

6 Editorial des Präsidenten des Verwaltungsrates Liebe Leserinnen und Leser 2013 war ein erfolgreiches Jahr für Weleda: Die Wirtschaftlichkeit hat sich weiter verbessert. Und wir haben entscheidende Weichen für zukunftsrelevante Themen gestellt. Unser Erfolg ist alles andere als selbstverständlich, wenn man bedenkt, welche Herausforderungen Weleda im Zuge der Sanierung und Reorganisation seit Mitte 2012 zu meistern hatte – umso mehr freuen wir uns natürlich darüber. Verschiedene Faktoren waren ausschlaggebend. Die Geschäfts- leitung wie auch die Mitarbeitenden haben wiederum mit sehr viel Herzblut und Engagement zur Produktivitäts- und Umsatzsteigerung beigetragen. Im Namen des Verwaltungsrates möchte ich allen ganz herzlich dafür danken! Entscheidend waren natürlich auch die auf dem Markt lancierten ­Produktinnovationen:­Nachdem­im­Frühling­2013­die­neue­Haarpflegeserie­mit­den­Leitpflanzen­­Hafer,­ Hirse­und­Weizen­den­Auftakt­gemacht­hatte,­haben­wir­im­Herbst­die­Babypflege­Weisse­Malve­für­ hochsensible Haut eingeführt. Damit ist es Weleda einmal mehr gelungen, ihr anthroposophisch- medizinisches Wissen für die Entwicklung der Naturkosmetik sinnvoll einzubringen. Tradition und Innovation – sie stehen gleichermassen für Weleda, und so bilden sie auch die thematische Klammer des vorliegenden Geschäfts- und Nachhaltigkeitsberichtes. Was konkret damit gemeint ist, wird deutlich in der Reportage zu Neurodoron (Seiten 20 bis 25), in der die Herstellung unseres seit 1954 angebotenen Arzneimittels bei Stress und Erschöpfung detailliert beschrieben wird: Urprinzipien der Anthroposophischen Medizin sind dabei genauso entscheidend wie neueste Technologie und GMP-Methoden (Good Manufacturing Practices). In Zukunft werden wir noch stärker in Produktinnovationen investieren, gerade auch um den Herausforderungen eines hart umkämpften Naturkosmetik-Marktes gewachsen zu sein. Das während 93 Jahren gewachsene Wissen macht unsere Produkte – und auch unsere Marke – unverwechselbar. Auch bei der Weiterentwicklung unserer Arzneimittel-Strategie gibt es Fortschritte. Gemein- sam mit der Internationalen Koordination Anthroposophischer Arzneimittel (IMKA) konnte Weleda im Berichtsjahr ein sogenanntes ideelles Sortiment bestimmen, das den grundsätzlichen Bedürfnissen der Ärzteschaft entspricht. Nun geht es an die Anpassung in den einzelnen Ländern. In Frankreich und Italien konnten wir die Sortimente dank der Unterstützung der lokalen Ärzteschaft bereits überarbeiten. Unser Ziel, die Weleda Arzneimittel ab 2016 kostendeckend zu produzieren, gilt nach wie vor. Mehr dazu lesen Sie auf Seite 15. 2013 war ausserdem geprägt durch intensive Verhandlungen mit dem Verein für Krebsfor- schung (Hiscia), mit dem Weleda seit siebzig Jahren die Iscador-Mistelpräparate herstellt und vertreibt. Gemeinsam haben wir entschieden, die Zusammenarbeit zu beenden: Per Ende Januar 2015 gehen die Markenrechte, die Zulassungen sowie die Verantwortung für die Herstellung, den Vertrieb und die weltweite Patientenversorgung auf Hiscia über. Wir wünschen den Freunden der Hiscia alles Gute bei der Weiterentwicklung ihrer Arbeit! Da Mistelpräparate nach wie vor von zentraler Bedeutung für unsere Arzneimittel-Strategie sind, ist Weleda derzeit dabei, hierfür eine eigene Kompetenz in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Herstellung aufzubauen. Paul Mackay, Präsident des Verwaltungsrates der Weleda AG

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